Kontakt

Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß und Kinderchirurgie

Universitätsklinikum Würzburg

Zentrum für operative Medizin (ZOM)

Oberdürrbacher Straße 6

97080 Würzburg

 

Achalasie-Zentrum Würzburg

Leiter und Ansprechpartner:

Prof. Dr. Burkhard H. A. von Rahden

Tel.: 0931-201-31045

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Terminvergabe:

Zentrales Patientenmanagement (ZPM):

Tel.: 0931-201-39999

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Für die Diagnostik bei Achalasie werden verschiedene Methoden verwendet.

 

Speiseröhren-/ Magenspiegelung (ÖGD)

Basisuntersuchung bei allen Erkrankungen des oberen Verdauungstraktes. Die ÖGD kann zur Verdachtsdiagnose Achalasie führen, muß aber nicht: Es kann aber sehr schwierig sein - insbesondere bei Frühformen - die Achalasie in der ÖGD zu erkennen.

 

Manometrie (Druckmessung der Speiseröhre)

Mit dieser Methode erfolgt die Diagnosestellung. In den meisten Fällen lässt sich - insbesondere mit der neuen hochauflösenden Manometrie (HRM) - die Diagnose bestätigen oder verwerfen.

 

Breischluckuntersuchung

Diese in sehr unterschiedlicher Qualität angebotene Untersuchung vermag ein sehr anschauliches Bild von Speiseröhre und Übergang zum Magen darzustellen und visualisiert zusätzlich teilweise die Funktion der Speiseröhre, anhand der Kontrastmittelpassage.

 

Bei der Erstdiagnose einer Achalasie ist die wichtigste Aufgabe der Diagnostik eine bösartige Erkrankung (Krebs am Übergang zwischen Speiseröhre und Magen) auszuschließen.

 

Bei Patienten über 45 Jahren

werden daher folgende Untersuchungen empfohlen und im Achalasie-Zentrum Würzburg regelhaft durchgeführt:

 

Endosonographie (EUS)

Die EUS stellt die Wandschichten der Speiseröhre mit dem endoskopischen Ultraschall dar, wodurch ein nahezu sicherer Ausschluss einer bösartigen Erkrankung möglich ist.

 

Computertomographie (CT)

Die CT ermöglicht die "Umgebungsdiagnostik", d.h. die Darstellung der die Speiseröhre umgebenden Nachbarstrukturen. Dies dient dem Ausschluß (seltener) außerhalb der Speiseröhre gelegener Ursachen, mit Pseudoachalasie durch Druck von außen (z.B. kann ein Leberzellkrebs im linken Leberlappen zur Speiseröhre vorwachsen und dort die Achalasie imitieren, was dann als Pseudoachalasie bezeichnet wird)